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Seite 10: Grundlagen und Methoden von GKV-Routinedatenstudien

Bibl. Angaben: Neubauer, Sarah; Zeidler, Jan; Lange, Ansgar; Graf von der Schulenburg, J.-Matthias (2014): Grundlagen und Methoden von GKV-Routinedatenstudien. Diskussionspapier Nr. 534. Hg. v. Bundesministerium für Bildung und Forschung. Leibniz Universität Hannover, Center for Health Economics Research Hannover.

Zusammenfassung: Routinedatenstudien können den Akteuren des Gesundheitswesens nützliche Informationen liefern. Infolgedessen hat die Bedeutung und wissenschaftliche Nutzung von Routinedaten der gesetzlichen Krankenversicherung in den letzten Jahren stetig an Relevanz gewonnen. Bisher liegen nur sehr allgemeine Leitlinien in Bezug auf einzelne Prozessschritte einer GKV-Routinedatenstudie vor.

Ziel dieses Diskussionspapier ist es daher, eine detaillierte Übersicht über relevante konzeptionelle und methodische Aspekte bei der Durchführung von GKV-Routinedatenstudien zu entwickeln, um qualitativ hochwertigere, transparentere und vergleichbarere Studien zu erhalten und den methodischen Austausch weiter zu fördern. Dabei werden die vielfältigen Publikationen auf dem Gebiet der GKV-Routinedaten systematisch aufgearbeitet sowie die Vor- und Nachteile unterschiedlicher methodischer Herangehensweisen diskutiert.

Einordnung in den Kontext des Pandemiemanagements: Die Monographie stellt einen guten Einstieg in die Nutzung von Sekundärdaten dar, in dem die Potenziale und Limitationen dieses Datenzugangs systematisch dargestellt werden.