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AP 5: Interdisziplinäre Konzepte und Maßnahmen-Strategien

Das Ziel des AP 5 ist es, den für das Pandemiemanagement verantwortlichen staatlichen Institutionen und den politischen Verantwortungsträgern, insbesondere auf der primär zuständigen Landesebene, die gewonnenen wissenschaftlichen Erkenntnisse darzubieten und anhand der universitätsmedizinischen Expertise balancierte maßgeschneiderte Strategien für ein Pandemiemanagement abzuleiten und Empfehlungen zur Risikokommunikation zu entwickeln. Dabei gilt es, verschiedene, teils auch widersprüchliche, Aspekte zu berücksichtigen, um möglichst zeitnah Imbalancen oder unerwünschte Entwicklungen zu erkennen.

Hierfür implementiert AP5 Methoden der evidenzinformierten Gesundheitsversorgung und Politikberatung und schafft so eine Plattform der
Universitätsmedizin für die Bereitstellung aktueller Expertise zu drängenden Fragestellungen im Kontext des Pandemiemanagements.

Zusätzlich werden im Arbeitspaket internationale Ansätze des Pandemie-Managements anhand ausgewählter Fallbeispielen (VR-China, Taiwan, Singapur, Südkorea, NZ, Schweiz, Österreich, Italien, Island, etc.) wissenschaftlich-soziologisch hinsichtlich ihrer „epidemischen Infrastrukturen“ (etwa für Monitoring, Kontaktsuche und Tests, Bevorratung und Ressourcen etc.) analysiert und in Bezug zum regionalen und länderspezifischen Infektionsgeschehen gesetzt.